13.02.2020 11:04 Alter: 4 days

Ein Blick über den Tellerrand – neuer Masterstudiengang verbindet Agrar- und Biowissenschaften

Der neue Masterstudiengang Agricultural Biosciences verbindet in einer bisher einzigartigen Form die verschiedenen Disziplinen aus den Agrar- und Biowissenschaften und schafft exzellente Bedingungen für engagierte Nachwuchswissenschaftler*innen. Noch bis Ende Mai läuft die Bewerbungsphase für den Studiengang, der im Wintersemester 2020/2021 an der TUM School of Life Sciences in Freising startet.

Im Masterstudiengang Agricultural Biosciences wird Wissen aus den Tier- und Pflanzenwissenschaften vermittelt.

Der Studiengang Agricultural Biosciences verbindet die verschiedenen Disziplinen aus den Agrar- und Biowissenschaften (Bild: Michael Obermeier/ TUM).

Der Studiengang ist für 30 Studierende ausgelegt und richtet sich als komplett englischsprachiger Studiengang an nationale und internationale Studierende mit den besten Bachelor-Abschlüssen. Die Bewerberinnen und Bewerber werden durch ein Eignungsverfahren ausgewählt. Das Studienfach ist nicht nur für Biologen, Biotechnologen oder Agrarwissenschaftler geeignet, sondern auch für interessierte Studierende anderer Disziplinen, z.B. der Statistik oder Bioinformatik. Spezielle Zusatzkurse sollen diesen Studierenden helfen, sich biologisches oder agrarwissenschaftliches Fachwissen anzueignen.

Das Besondere am Studiengang Agricultural Biosciences ist die fachübergreifende Lehre. „Die Wissenschaft ist inzwischen so dynamisch geworden, dass die Grenzen zwischen den Fachgebieten immer mehr verschwimmen. Erkenntnisse aus einem Fachgebiet können auch in anderen Bereichen wichtig sein und diese Synergien sollte man nutzen“, erklärt Prof. Dr. Chris-Carolin Schön vom Lehrstuhl für Pflanzenzüchtung, die zusammen mit anderen Professoren den Studiengang konzipiert hat. Hinzu kommt, dass sich Technologien und Methoden in den letzten Jahren stark verändert haben. Moderne Disziplinen wie Agrarbiotechnologie, molekulare und statistische Genetik oder Bioinformatik werden in den Tier- und Pflanzenwissenschaften immer wichtiger.

Alle Informationen zum Studiengang und den Link zum Bewerberportal finden Sie hier.

Redaktion:
Susanne Neumann
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit WZW
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