28.01.2019 08:58 Alter: 175 days

TUM vergibt 790 Deutschlandstipendien - Mehr als 2,8 Millionen Euro für die besten Nachwuchstalente

Die Technische Universität München (TUM) vergibt 150 Jahre nach ihrer Gründung so viele Deutschlandstipendien wie noch nie zuvor: 790 junge Talente werden an der TUM in dem Programm gefördert, das von der Bundesregierung im Jahr 2011 ins Leben gerufen wurde. „Das Stipendium soll die Besten ermutigen, sich über den Fachhorizont hinaus interaktiv zu engagieren und Vorbildfunktion für alle 41.000 Studierenden zu entfalten“, sagte Präsident Prof. Wolfgang A. Herrmann beim heutigen Jahrestreffen der TUM in Garching.

Stipendiatinnen und Stipendiaten mit Maria Thon, Geschäftsführerin der BayWa Stiftung, TUM-Präsident Wolfgang A. Herrmann und dem Fundraising-Bevollmächtigten Arnulf Melzer (r.). (Bild: A. Heddergott / TUM)

Das Deutschlandstipendium ist mit 3.600 Euro jährlich dotiert, das zur Hälfte von privaten und institutionellen Stiftern und zur Hälfte aus Bundesmitteln finanziert wird. Im laufenden Jahr 2019 fließen an der TUM 2,844 Millionen Euro den ausgewählten Studierenden überwiegend im Grundstudium zu, davon rund 50 Prozent an Studentinnen. Von den Stiftern stammen 1,422 Millionen Euro.

Die Stifterbeiträge sind die Voraussetzung für die Gewinnung der Bundesmittel. „Umso dankbarer sind wir allen, die sich finanziell an diesem Programm beteiligen und sich darüber hinaus ehrenamtlich als Mentoren engagieren“, sagt Präsident Herrmann. Im Deutschlandstipendium zeige sich eine bürgergesellschaftliche Haltung mit positiven Rückkopplungseffekten auf die junge Generation. So sind mittlerweile auch ehemalige Stipendiaten und Stipendiatinnen im Stifterkreis angekommen.

Die Stipendien verteilen sich über die gesamte Universität, an der Spitze liegt die Informatik als größte Fakultät, gefolgt vom Wissenschaftszentrum Weihenstephan für Ernährung, Landnutzung und Umwelt. Größte Stifter sind derzeit die BayWa, die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft vbw (insgesamt 150 Stipendien), der Karl Max von Bauernfeind-Verein der TUM (50) und als Privatstifter der TUM-Alumnus Dr. Farhad Farassat (33).

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Redaktion: Corporate Communications Center