07.06.2018 22:40 Alter: 104 days

Neue Forschungskooperation im Bereich "Wald und Gesundheit"

Forstwissenschaft meets Medizin: Die Technische Universität München (TUM) hat kürzlich eine Forschungskooperation im Themenfeld Wald und Gesundheit mit der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) abgeschlossen. Der TUM-Lehrstuhl für Wald- und Umweltpolitik möchte in Zusammenarbeit mit dem LMU-Lehrstuhl für Public Health und Versorgungsforschung den neuartigen Themenkomplex rund um "Doktor Wald" aus mehreren Blickwinkeln bearbeiten und auf eine wissenschaftlich fundierte Basis stellen.

Prof. Angela Schuh von der LMU und Prof. Michael Suda von der TUM erforschen "Doktor Wald" künftig gemeinsam. (Bild: Lehrstuhl für Public Health / LMU München)

Prof. Angela Schuh von der LMU und Prof. Michael Suda von der TUM erforschen "Doktor Wald" künftig gemeinsam. (Bild: Lehrstuhl für Public Health, LMU München)

Der Lehrstuhl für Wald- und Umweltpolitik der TUM unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Michael Suda hat im März 2018 eine Forschungskooperation mit dem Fachbereich Medizinische Klimatologie unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Dr. Angela Schuh am Lehrstuhl für Public Health und Versorgungsforschung der LMU abgeschlossen.

Ziel: "Doktor Wald" gemeinsam richtig einschätzen

"Wir wollen gemeinsam erforschen, welche Wirkungen der Wald auf die menschliche Gesundheit entfaltet", so Prof. Suda, Studiendekan für Forstwissenschaft und Ressourcenmanagement am Wissenschaftszentrum Weihenstephan. "Denn Waldbaden in sog. 'Therapiewäldern' ist zwar ein Trendthema - doch erst mit abgestimmten Forschungs- und Entwicklungsprojekten können wir die Grundlage für eine evidenzbasierte Bewertung von 'Doktor Wald' schaffen." Ferner sollen gemeinsame Veröffentlichungen, Tagungen und Weiterbildungen den Themenkomplex Wald und Gesundheit wissenschaftlich weiter aufbereiten.

Erste Umsetzung am TUM-Campus Freising: Bestandsaufnahme zwischen Wald und Rehaklinik

Am TUM-Lehrstuhl für Wald- und Umweltpolitik wird derzeit eine Bestandsaufnahme zwischen Wald und Rehakliniken gemacht. Sie untersucht, welchen therapeutischen Beitrag Wälder schon heute zu Rehakliniken in Bayern leisten – etwa indem sie sie in ihre Therapieprogramme integrieren – und wie sich eine gesundheitliche Nutzung des Forstes in Zukunft entwickeln könnte. Das Projekt wird von der Bayerischen Landesanstalt für Wald- und Forstwirtschaft gefördert.

 

Kontakt:
Technische Universität München
Lehrstuhl für Wald- und Umweltpolitik
Prof. Dr. Michael Suda (suda@forst.tu-muenchen.de)

Dr. Anika Gaggermeier (anika.gaggermeier@tum.de)
Projektbearbeiterin: Lena Friedmann (lena.friedmann[at]tum.de)
Telefon: +49 8161 71 4625

 

Redaktion: Jana Bodicky